Nasdaq-100 JoTrader´s Chartanalyse KW11-12/22

Schlusskurs 14.420,08  +8,41% / RSI 55,54%

Vorwoche: 13.301,83  -3,87% / RSI 37,78

Allzeithoch: 16.764,86 (16.625,86)


Monatsergebnisse 2022


Rückblick

In dieser Woche hat die FED die erste Zinserhöhung durchgeführt, die erwartungsgemäß +0,25% betragen hat.

Die Börsen hatten das erwartet und legten, nachdem die FED geliefert hatte,  deutlich zu, so dass am Mittwoch die EMA20 und am Donnerstag die Widerstandszone bei 14.000$ geknackt werden konnten.

Und auch am Freitag ging die Erholung weiter und auch die 14.400$ Marke wurde geknackt..


Positives Szenario

Letzte Woche hatte ich geschrieben:

Der Kurs muss zwingend auf über 14.000$ ansteigen, wobei auch die EMA20 überschritten werden muss

Das hat also gepasst und nun liegt als weiteres Ziel eine Widerstandszone, ab 14.500$ über dem Kurs.

Ob diese auf direktem weg überschritten werden kann, ist fraglich, doch wäre dies angesichts eines RSI bei 55,  durchaus noch möglich. Das würde das Ziel auf 15.000$ erhöhen.

Aber aufgepasst, noch könnte es sich um eine steile, technische Gegenbewegung handeln, die sich erst in eine Trendwende transformieren müsste.


 Chart

kleiner Chart = Vorwoche


Negatives Szenario

Sollte der Kurs wieder unter die EMA20 nachgeben, müsste man einen Rücklauf bis auf 13.600-13.700 Punkte in Betracht ziehen.

Die 13.600 $ wäre dann die Schwelle, ab der ein massiver Einbruch zu erwarten wäre.


Fazit:

Man hört immer wieder, dass die steigenden Kurse mit erfolgreichen Friedensverhandlungen in der Ukraine in Verbindung stünden. Ich bin da skeptisch, sondern sehe hier eher die FED Entscheidung als Ursache, wobei mir der Frieden als Ursache eigentlich deutlich lieber wäre.

Kurzfristig profitieren die USA eindeutig aus der Ukraine-Krise, während Europa fleissig damit beschöftigt ist, mit Waffenlieferung und anderem Material zu verhindern, dass es zu ernsthaften Friedensgesprächen kommen kann, da die Ukraine dazu ermuntert wird, weiterzukämpfen. Viele sterben im Krieg, während einige wenige reich werden dadurch.

Möglicherweise „flüchten“ nun immer mehr Anleger angesichts der Inflation und der begrenzten Höhe der Zinsanhebungen, in Sachwerte. Das könnte alle Aktien Indizes mittelfristig weit nach oben tragen, da es aktuell doch sehr viele Störfaktoren gibt, die im Finale zu einer hohen Inflation, Rezession und schließlich in eine Währungsreform (Schuldenschnitt) überleiten könnten (aber nicht müssen),


Viel Erfolg und weise Entscheidungen 

 

JoTrader

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