Nasdaq-100 JoTrader´s Chartanalyse KW23-24/22

Schlusskurs 11.832,82 -5,70% / RSI 48,75

Vorwoche: 12.548,025 -1,05% / RSI 48,75

Allzeithoch: 16.764,86 (16.625,86)


Monatsergebnisse 2022 


Rückblick

In dieser Woche scheiterte der Kurs mehrfach an der Marke von 12.800 Punkten , konnte sich aber gleichzeitig über der EMA20 halten, die als Unterstützung diente.

Damit war am Donnerstag Schluss, denn der Kurs gab nicht nur unter die EMA20, sondern auch unter das unterstützende GAP nach.

Der Freitag eröffnet mit einem GAP-Down und das schickte den Kurs bis fast an die untere Unterstützung der Supportzone (grün)


Positives Szenario

Letzte Woche hatte ich geschrieben:

Das wurde bisher noch nicht abgearbeitet, aber der Kurs scheint auf einem guten Weg dafür zu sein, zumindest wenn die EMA20 hält.

Da diese nicht gehalten hat, ist der Kurs auch nicht mehr auf einem guten Weg.

Um die Situation umzudrehen, müsste der Kurs als erste Priorität, die Unterstützungszone halten, also nicht unter 11.800$ fallen.

Anschließend muss er den Weg wieder nach oben einschlagen und wieder über die EMA20 und über die 12.600 ansteigen, wobei ein Anstieg auf über 12.800$ natürlich noch besser wäre.

Danach sieht es aktuell aber nicht aus, zumal der RSI noch nicht überverkauft ist.


 Chart

kleiner Chart = Vorwoche


Negatives Szenario

Die letzten 3 Wochen hatte ich gewarnt:

Bisher bekamen die Bären keinen Fuß auf den Boden , aber die im bullischen Szenario erwähnten Ziele sind auch noch nicht erreicht. Also noch kein Lichtblick für die Bären, es sei denn die EMA20 wird wieder unterschritten, was einen Bruch des GAP´s und auch der Unterstützungszone (12.300$)  nach sich ziehen könnte. Der Bereich 12.200-12.250$ wäre dann erreichbar.

Das Szenario wurde  komplett abgearbeitet, wobei es jetzt sogar unter die 12.000$ gegangen ist.

Hier sahen wir nun tatsächlich eine Kapitulation der Bullen, da die Bullen diese Marke nicht massiv und frühzeitig verteidigt hatten, obwohl sie wussten , was auf dem Spiel steht.

Hier könnte der Kurs nämlich in einen Panik-, bzw. Crashmodus wechseln. Wir werden das am Montag sehen, was passiert.


Fazit:

Ich hatte geschrieben:

Angesichts der katastrophalen Wirtschaftslage in den USA, welche durch die Zinserhöhungen zunehmend  in Schieflage kommt und wo bereits eine  erhebliche Anzahl Arbeitsplätze abgebaut wurden, drohen hier Konsequenzen.

Im Imo-Bereich rumort es bereits heftig und sollten die Hausbesitzer ihre Kredite nicht mehr bedienen können, dürfte auch die eine oder anderer Bank ins Trudeln kommen….nicht nur in den USA.

Genau das kristallisiert sich immer deutlicher heraus udn inzwischen warnen auch die CEO´s der größten US-Banken, vor einem Desaster und fordern…..ein deutlichere Erhöhung der Zinsen. Das würde ihnen zwar helfen, aber die Bürger und Häuslebauer in den Ruin treiben und enteignen.

Die Gefahr eines Riesenknalls steigt weiter an.


Viel Erfolg und weise Entscheidungen 

 

JoTrader

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